Oratorium "Messiah" von Georg Friedrich Händel

Am Freitag, den 24. und Samstag, den 25. Juni ist jeweils um 19.30 Uhr in der Großen Kirche in Leer eines der bekanntesten Werke geistlicher Chormusik zu erleben. Der Schulchor des Ubbo-Emmius-Gymnasiums und die Kantorei Leer, das Barock-Orchester "Le Chardon" sowie die Solisten Fanie Antonelou, David van Laar, Markus Brutscher und Dirk Schmidt führen unter der Leitung von Christian Meyer das Oratorium „Messiah“ von Georg Friedrich Händel auf.

Händel wurde in Halle an der Saale geboren. Er verbrachte die meiste Zeit seines Lebens in London und feierte dort zunächst mit italienischen Opern große Erfolge. Später schrieb er vor allem Oratorien, also geistliche Werke, die für Aufführungen in Konzerten vorgesehen waren und in die seine Erfahrungen mit der Opernbühne und ihrer Dramatik Eingang fanden. Händel hat den „Messiah“ 1741 in nur 24 Tagen komponiert. „Ich glaubte den Himmel offen und den Schöpfer aller Dinge selbst zu sehen“, soll er tränenüberströmt ausgerufen haben, als er den zweiten Teil des Oratoriums mit dem berühmten „Halleluja“ beendet hatte.

Die Kantorei Leer und der Schulchor des Ubbo-Emmius-Gymnasiums proben den „Messiah“ seit Anfang des Jahres. Bei den Aufführungen kommt das Barockorchester "Le Chardon" hinzu, das aus profilierten Musikerinnen und Musikern aus ganz Europa besteht, die auf Nachbauten von Musikinstrumenten der Barockzeit spielen. Geleitet wird das Orchester von Hajo Wienroth aus Veenhusen.

Die Konzerte werden finanziell durch das Sonderprogramm „Niedersachsen dreht auf!“ unterstützt.

Eintrittskarten für das Konzert sind ab 1.6.22 im Vorverkauf bei der Buchhandlung Plenter in Leer oder an der Abendkasse erhältlich.

Zurück