Kindergarten

Leitung: Silvia Wessels
Moorweg 70
26789 Leer
Tel. 0491/9769491
Fax 0491/9769492
E-Mail: hundertwelten@reformiert.de

Unser Leitbild
Die Hundert Sprachen des Kindes
Das Kind besteht aus Hundert.
Hat hundert Sprachen
hundert Hände
hundert Gedanken
hundert Weisen zu denken
zu spielen und zu sprechen.

Wir sind ein Kindergarten der ev.- ref. Kirchengemeinden Leer und Loga.
Der ev.- ref. Kindergarten „ Hundert Welten“ wurde im Juli 2001 eröffnet und gehört zu den ev.- ref. Kirchengemeinden Leer und Loga.

Der Kindergarten wird bewusst und sichtbar als Kindergarten der ev.- ref. Kirchengemeinden betrieben, steht aber allen Kindern offen. Unser freundliches, helles Haus befindet sich am Stadtrand von Leer, in einem Wohngebiet mit viel Natur und Bäumen ringsherum an der Grenze der Ortsteile Heisfelde und Loga.
Wir orientieren uns in der Arbeit mit den Kindern am christlichen Menschenbild.
Die Arbeit in unserem Kindergarten orientiert sich an den Grundaussagen des christlichen Menschenbildes. Die biblische Botschaft sagt uns, dass Gott sich in Jesus Christus dem Menschen zuwendet, ihn bejaht und annimmt. Jeder Mensch hat eine unantastbare Würde, ist einzigartig und wertvoll.
Im Sinne dieser Botschaft sollen Kinder und Erwachsene Vertrauen und Gemeinschaft im alltäglichen Zusammenleben erfahren.
Jedes Kind ist eine eigene Persönlichkeit mit eigener Lebensgeschichte, mit individuellen Fähigkeiten und Begabungen, die wir achten und fördern. Der Mensch kann und soll sein Leben ausformen und gestalten, Gott hält ihn dabei und lässt ihn gleichzeitig frei.

Hundert- immer hundert Arten,
zu hören, zu staunen und zu lieben.

Wir legen Wert auf eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Eltern.
Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern ist uns sehr wichtig, dieses vertrauensvolle Miteinander ist die Grundlage für eine bestmögliche Entwicklung der Kinder. Verschiedene Formen der Elternarbeit sind Teil unserer Arbeit.

Besondere Merkmale unseres Kindergartens sind:
- Im Blick auf die Entwicklung der Kinder fördern wir individuell ihre Selbständig- und
  Selbsttätigkeit.
- Die flexiblen Öffnungszeiten (Ganztags, vormittags, nachmittags, Sonderöffnungszeiten).
- Das Mittagessen für die Kinder wird täglich frisch und liebevoll im Kindergarten zubereitet; es ist
  ausgewogen und abwechslungsreich. In unserem Gewächshaus ziehen wir Gemüse und Kräuter.
- Unsere Arbeit ist geprägt von religions- und musikpädagogischen Angeboten. Die Pastoren
  besuchen regelmäßig den Kindergarten, Gottesdienste in der Kirche und im Kindergarten werden 
  gemeinsam vorbereitet und  gefeiert.
- Wir arbeiteten inklusiv und bieten eine Pädagogik der Vielfalt.
  Die Förderung des Zusammenlebens von Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen ist
  selbstverständlich. Kinder  lernen mit- und voneinander für ihr jetziges und späteres Leben und
  erweitern ihre sozialen  Kompetenzen. Therapeuten, Künstler, Lehrer/Innen unterschiedlicher
  Schulformen kommen zu uns ins Haus.
- Wir legen großen Wert auf die Bewegungsförderung; neben festen Turnangeboten nutzen die  
  Kinder die vielfältigen Möglichkeiten, die unsere Turnhalle und das Außengelände bieten.              

Die Kinder haben bei uns die Möglichkeit auf
hundert heitere Arten zu singen, zu begreifen
hundert Welten zu entdecken
hundert Welten frei zu erfinden
hundert Welten zu träumen.
(Quelle:  “Die Hundert Sprachen des Kindes“ von Loris Malaguzzi)
Als Kirchengemeinde liegt uns an der hohen Qualität unserer evangelischen Kindertageseinrichtung. Wir legen Wert auf unseren Qualitätsstandard und seine Weiterentwicklung. Mit der Einführung eines wirksamen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2008 werden Standards, Konzeption, Arbeitsvorbereitung und Durchführung regelmäßig auf ihre Qualität und Wirksamkeit überprüft.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Flyer:

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Sport im Kindergarten

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Turnen im Kindergarten: Wir bauen mit Schaumstoff-Elementen!

„Das soll mein Pferd sein“, ruft ein Mädchen und schnappt sich ein Element. „Nein!“, ruft ein Junge. „Wir wollen hier etwas drum herum bauen“. „Das soll mein Auto sein“, ruft ein anderes Kind. „Ich will aber einen Tunnel bauen“, erwidert ein Weiteres. So viele Kinder – so viele Ideen.

Da ist es nicht immer leicht, sich zu einigen. Und manchmal gibt es auch Ärger. Während sich zwei  Jungen  um ein Element streiten, bauen andere in aller Seelenruhe nach ihren Vorstellungen. Wenn zwei sich streiten, freut sich der dritte…

Plötzlich geht ein Kind zu den Streithähnen und sagt. „Guckt mal, wir haben doch noch so ein Element.“ Der Ärger löst sich auf, doch ihr Vorhaben können die beiden nicht umsetzen, denn die anderen Kinder hatten alle übrigen Elemente verbaut. Ich musste in diesem Fall nicht eingreifen, die Kinder haben ihren Streit geschlichtet.  Ein Zeichen, dass unsere Arbeit Früchte trägt.

Einmal wöchentlich turnt jedes Kind in seiner festen Turngruppe mit zehn anderen Kindern. In diesen Gruppen probieren die Kinder mit mir gemeinsam unterschiedliche Bewegungsangebote aus. Jedes Kind nach seinem eigenen Tempo. Ich gebe nicht vor, was gemacht wird, sondern animiere die Kinder durch den Aufbau, sich selber auszuprobieren und Spaß an der Bewegung zu haben.

In der Bewegungseinheit gibt es Regeln und Strukturen:
Zu Beginn jeder „Turnstunde“ setzen wir uns in einen Kreis und schauen, ob alle Kinder da sind und was aufgebaut wurde und beachtet werden muss. Nach einer kurzen Aufwärmphase starten wir!

Nach dem Turnen wird gemeinsam aufgeräumt und wir spielen ein Abschlussspiel. Anschließend bespreche ich nach dem Umziehen mit jedem Kind, wie ihm das Turnen gefallen  und ob es sich an die Regeln  gehalten hat. Das angeleitete Turnen wird neben mir, von unserem Mitarbeiter Renko Schmidt begleitet, der hier ein Freiwilliges Soziales Jahr macht. Für uns und die Kinder ist seine Unterstützung eine große Bereicherung sowohl beim Aufbau als auch bei der sich anschließenden Reflektion.

Großartig sind unsere Kinder, die Freude und ihre Ideen begeistern uns immer wieder!